Rückblickend ist vieles einfach.
Und wahrscheinlich werde ich auch irgendwann auf diesen Umzug zurückblicken und sagen: Naja, so schlimm war es doch gar nicht.
Aber im Moment ist es schlimm. Pappkartons türmen sich um mich auf – ebenso wie Mülltüten.

 

So ein Umzug bringt schon viel Bewegung ins eigene Leben. Vordergründig nur ein Ortswechsel, kann es doch das Einnehmen eines neuen Platzes bedeuten, das Neu-Einrichten im Leben, das Aussortieren von Altem welches nicht mehr passt und das Setzen neuer Schwerpunkte.
Deshalb kann ich auch nicht einfach „Karton auf – Zeug rein – Karton zu – und weg“ umziehen, sondern muss mir Zeit nehmen zum Betrachten der Dinge, zum Anfassen und zum Abwägen: „Will ich das noch in meinem Leben haben? Brauche ich das wirklich noch?

Dieses Aussortieren und Sich-Trennen braucht Zeit und Kraft, wirkt aber auch sehr befreiend. Und mit diesem neu-gewonnenen Freiraum wird es in ein paar Wochen auch hier im Blog wieder weitergehen können…

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