Heute war es soweit: das Ende der Kette war erreicht und sie hat tatsächlich mit Ach und Krach für drei Kissen gereicht; das letzte etwas kleiner als die anderen zwei.

Ich muss sagen, dass die Kissen wirklich die optimalen Anfängerprojekte waren. Weil der Rand sowieso in der Naht verschwinden wird, hab ich mich gar nicht erst um ihn bemüht, sondern auf die restlichen Aspekte wie Musterung und Anschlag geachtet. So habe ich neue Fäden z.B. auch nicht eingewebt, sondern einfach hängen lassen. Dementsprechend schlimm sah der Rand jetzt aber auch aus, weswegen ich direkt die Nähmaschine ausgepackt und einmal ringsum im Zickzack abgenäht habe… sicher ist sicher!
Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, aber einen gleichmäßigen Anschlag hinzubekommen, ist verteufelt schwer. Und Übungssache. Deswegen kann man auch einen deutlichen Unterschied zwischen Anfang und Ende der Kette erkennen (leider auch in der Gewebebreite *hüstel* – ein Breithalter ist wahrlich kein überflüssiger Luxus 😉 ).

Und hier sind sie, die Kissen in spe:

Nächster Programmpunkt ist das Überbrühen (klingt gruselig) und das Aufrauen (zumindest des broschierten Motivs) und spätestens dann muss ich drei Reißverschlüsse besorgen und die Kisseninlets.

Ich würde gerne eine Art Paspel, also eine dicke Kordel aus den zwei Hauptfarben Orange und Lila machen und an den Rand der Kissen nähen, habe aber noch keine genaue Vorstellung, wie ich das umsetzen könnte. Vielleicht hat ja jemand eine Idee?

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