Die Zeichen stehen auf Glück, denn ich habe tatsächlich etwas gewonnen!Vor einiger Zeit hatte Alvara über ihren Blog „Faserriss und Wolkenbruch“ für ihren Laden einen neuen Namen gesucht und da mir spontan etwas eingefallen ist, habe ich mitgemacht. Und erstaunlicherweise, obwohl ich sonst nie etwas gewinne, bin ich tatsächlich unter die ersten Drei gekommen und habe einen schönen Strang handgefärbter Tweedwolle gewonnen! 😀
Es handelt sich um das Sockengarn „Trekking Tweed“ von Atelier Zitron und ihr sehr es auf dem großen Bild oben.

 

Ich habe noch nicht entschieden, was ich daraus machen werden, aber die Farbe passt ganz wunderbar zum Herbst, zu reifen Kürbissen und Halloween-Fratzen, so dass ich im Moment zu einem dicken Schal tendiere; vielleicht mit Braun, Gelb, Rot oder Grün kombiniert. Allerdings vermutlich erst im nächsten Jahr, denn zur Zeit bin ich dabei, alte Projekte zu beenden und möchte nichts Neues beginnen.
Also vielen herzlichen Dank nach Reinfeld und zu Alvara! *freu*

Ansonsten hab ich die ganze Woche über gesponnen, was seinen krönenden Abschluss im gestrigen Spinntreff gefunden hat.
Erstes Opfer war der Soja-Merino-Kammzug von dibadu, den ich beim Kauf des Bulky-Spinnkopfs geschenkt bekommen habe. Aus dem Funny wurde eine schönes dreifaches Garn (Navajo-Ply), das gerne zu einer Stola verwebt werden möchte. Ich werde mir nur noch ein passendes Kettgarn suchen müssen, denn die 100g werden höchstens für den Schuss reichen.

Gestatten – „Aubergine in Jeans“:


 

Gestern habe ich es dann auch endlich mal wieder zum Spinntreff geschafft. Es war sehr schön, dürfte aber mindestens 1kg Winterspeck hinterlassen haben. Gesponnen wurde auch – und nicht zu knapp bei sage und schreibe 15 Frauen!!!
Bei meinem Gespinne handelte es sich um die handkardierten Fasern (und nochmal ein Dankeschön an Frau Wollknaeuelchen!) eines braunen Juraschafkleids.
Ich hatte schon vor einiger Zeit damit angefangen, ein paar derbe Stulpen für die Hundespaziergänge (zum Schutz der Hose) zu stricken, aber dummerweise ist mir in der Mitte der zweiten Stulpe das Garn ausgegangen. Und besagtes Juraschaf hat einen sehr ähnlichen Farbton, so dass ich die Fußstulpen daraus neu stricken und die angefangen Stulpen ribbeln und zu passenden Handwärmern umfunktionieren werde.
Und wie froh war ich gestern doch um meinen Bulky-Plyer! Die Fasern hätte ich eigentlich noch kämmen müssen, da ganz viele kleine Knöddelchen drin sind, aber mangels Kämmstation (jaja, sie ist immer noch nicht gebaut) hab ich sie einfach nur so ins Rad laufen lassen. Was mir nicht nur ein „rustikales“ Garn bescherte, sondern auch noch eine kostenlose Lanolinpflege meiner rissigen und spröden Winter-Hände-Haut. 😉
Damit das geplante Zopfmuster besser rauskommt, werde ich das Garn noch verzwirnen und dann kanns losgehen mit Stricken…

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