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Der Countdown zum Start des Kissen-Projekts geht in die heiße Phase und so wird es höchste Zeit für einige Vorbereitungen!Mangels Kämmstation konnte ich leider nicht die Waldschafwolle verwenden und so habe ich auf einen Kammzug mit süddeutscher Merinowolle zurückgegriffen, den ich vor einigen Monaten bei einem Besuch der Wollfarbik Mönchengladbad gekauft habe.
Der Kammzug fühlt sich wunderbar zart an, hat einen leichten Eierschalenfarbton und ich hoffe mal, dass das Überfärben mit Ashford Säurefarben kein Problem sein wird.

süddeutscher Merino-Kammzug

Der völlig verregnete Mittwoch-Nachmittag in dieser Woche kam mir gerade recht, um dem neuen Bulky-Spinnkopf Beine zu machen. Da ich für mein Kissen ein möglichst dickes, bauschig ausfransendes Garn brauche und ich bisher nur vier Spulen besitze, entschied ich mich für eine dreifache Zwirnung und spann die Standardspulen so voll, wie es eben nur ging.

 

Das große Spinnfinale kam dann am Donnerstag, an dem eher ich die Beine bekam – die dicken Beine nämlich. So eine Riesenspule vollzuzwirnen ist doch um einiges anstrengender, als ein dünnes Fädelchen zu fabrizieren.

Süddeutsche Merino - 3fach gezwirnt
Fast dreimal befüllte ich das dicke Ding mit insgesamt über 400g Wolle und am Schluss trockneten die Stränge zufrieden und nach nassem Schaf duftend über der Badewanne vor sich hin.

Nach der Herstellung eines kleinen Webprobestückchens in den nächsten Tagen werde ich hoffentlich die Mengenverhältnisse abschätzen und mich ans Färben machen können…

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